News

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Mai 19, 2024
Kategorie: News
Erstellt von: Erik

Eine neue Fototour "Sonntag Nachmittag Rund um Zwönitz" vom 07.04.2024 ist verfügbar.

Hier gehts zur Tour

Desweiterem ist die Tour "Sichtungsbilder" der Jahres 2024 verfügbar. In dieser Tour werden die Bilder aus dem Jahr 2024 gesammelt, bei welchen der Ausflug nicht umfangreich genug für eine eigene Fototour war.

Zu dieser Tour geht es hier

März 31, 2024
Kategorie: News
Erstellt von: Erik

Eine neue Fototour "Ostern in Zwönitz" vom 30.03.2024 und 31.03.2024 ist verfügbar.

Hier gehts zur Tour

Jan. 31, 2024
Kategorie: News
Erstellt von: Peter

Die ersten historischen Ansichten der Strecke "Muldenthalbahn Glauchau - Wurzen" sind verfügbar.

Hier anschauen

 

Baureihe 201 - 204

DR - Nummer: V100 / 110/112/114
   
DB - Nummer: 201 / 202 / 204
   
Hersteller: LKM Babelsberg, LEW Hennigsdorf
   
Baujahr: 1966 - 1978
   
Ausmusterung: 

ab 1992

   
Stückzahl: 868
   
Dienstgewicht: 64 t
   
Länge ü. P. : 13,940 mm / 14,240 mm
   
Hg. max.: 100 km/h

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

112 677-0 im Bw Glauchau

 

Als Baureihe V 100 , ab 1970 : Baureihe 110   ( neue Bezeichnung 201 ) bezeichnete die Deutsche Reichsbahn eine vierachsige Streckendiesellokomotiven für den mittleren Dienst.

Es entstand beim Lokomotivbau Karl Marx Babelsberg eine vierachsige Diesellokomotive mit Mittelführerstand und hydraulischer Kraftübertragung. Das erste Baumuster (blaue Lackierung) von 1964 hatte noch den aus der V 180 bekannten 900-PS-Motor, das zweite Baumuster von 1965 (rote Lackierung) erhielt bereits den 1000-PS-Motor vom Typ 12 KVD 18/21 A-3 vom VEB Motorenwerk Johannisthal der Serie. Die beiden Baumuster wurden nicht von der Deutschen Reichsbahn übernommen. Sie wurden 1968 bei einem Großbrand im Raw Cottbus zerstört. Die Nummern wurden später neu besetzt.

Nachdem sich abzeichnete, dass die Serienfertigung aus Kapazitätsgründen beim Lokomotivbau Elektrotechnische Werke „Hans Beimler“ Hennigsdorf stattfinden sollte, baute dieser 1966 eine weitere Musterlok (V 100 003). Diese (dritte und älteste erhaltene) Lokomotive befindet sich heute als Leihgabe des DB-Museums Nürnberg beim Förderverein Berlin-Anhaltische Eisenbahn in Lutherstadt Wittenberg.

Ein Jahr später begann die Serienfertigung, die Lokomotiven erhielten die Nummern V 100 004 bis 171.

Zum Einsatz auf Nebenstrecken mit geringerer Achslast wurde versucht, die Masse der Lokomotiven zu verringern. So wurde unter anderem auf das Stufengetriebe verzichtet. Damit konnte die Betriebsmasse auf 63 Tonnen gesenkt werden.

In dieser Version wurden von 1969 bis 1978 698 Lokomotiven gebaut, die Erste als V 100 201, die letzte dann schon mit neuer Baureihenbezeichnung als 110 896. Zwei Lokomotiven dieser Bauserie wurden als Zweitbesetzung für 110 001 und 110 002 verwendet.

Die V 100 ersetzten in den folgenden Jahren fast alle Länderbahnlokomotiven im mittleren Leistungsbereich und kamen dabei vor fast allen Zugarten in der gesamten DDR zum Einsatz. Das letzte gebaute Exemplar mit 1000 PS war die 1978 gebaute 110 896.

Versuchsweise erhielten 1972 drei 110er einen 1200-PS-Dieselmotor, was sich auch im Schnellzugdienst ausgezeichnet bewährte. Diese Lokomotiven wurden als Baureihe 112  ( neue Bezeichnung 202 ) bezeichnet. Das Strömungsgetriebe wurde – wie andere Bauteile auch – entsprechend angepasst. Zwischen 1981 und 1990 erfolgten die Umbauten auf 1200 PS (883 kW) im Raw Stendal unter Verwendung der Motoren 12 KVD 18/21 AL-4 und AL-5.

Nach unterschiedlichen Quellen wurden in Stendal 492 oder 504 Lokomotiven umgebaut. 

Die Entwicklung endete mit der Baureihe 114 ( neue Bezeichnung 204 ) mit einem 12 KVD 18/21-AL4 und ab 1988 mit einem 12 KVD 18/21-AL5. Da die 1200 PS auf Steilstrecken in den Mittelgebirgen durchaus noch zu wenig waren, wurden immer wieder Versuche mit weiterentwickelten Motoren und Getrieben gemacht. Zunächst wurden Motoren mit 1400 PS (1029 kW) Nennleistung und zwei Kühlkreisläufen eingebaut, was dem Nummernschema der DR entsprechend zur Einordnung in die Baureihe 114 führte. Mit dieser Leistung waren die Motoren vorerst am Limit angelangt, eine Folge war die Neigung zu Kolbenfressern und insgesamt mehr Verschleiß sowie Störanfälligkeit war die Folge. Mit der Verfügbarkeit eines verbesserten Abgasturboladers konnte die Leistung auf 1500 PS (1100 kW) erhöht werden. Dieser 1100-kW-Motor wurde 1983 zuerst in die schon mehrfach mit verbesserten Motoren ausgerüstete 110 203 und die 110 358 eingebaut. Solche Maschinen bildeten ab 1. April 1983 die Baureihe 115. Als nur noch 1100-kW-Motoren im Umbauprogramm eingebaut wurden, entschloss sich die Deutsche Reichsbahn im Herbst 1983, die umgebauten Lokomotiven in der Baureihe 114 zusammenzufassen. Die Reihenbezeichnung 115 sollte für geplante Neubaulokomotiven freigehalten werden. Der ab 1988 verwendete 12 KVD 18/21-AL5 hatte ein Zweikreis-Kühlsystem, eine neue Kurbelwelle und Zylinder und für jede Einspritzpumpe eine Kraftstoffpumpe. Dieser neue Motor wurde nachträglich auch in die schon vorher umgerüsteten Lokomotiven eingebaut.

Insgesamt wurden zwischen 1983 und 1991 im Raw Stendal 65 Lokomotiven umgebaut.

 ( Auszug von Wikipedia  DR - Baureihe V100

 

110 025-4 (V100 025,  201 025-4)

V100 025 in Chemnitz Hilbersdorf
am 19.08.2017

 

110 271-4 (112 271-2 ,  202 271-1,  204 271-1)

204 271-1 in Glauchau
am 25.09.2016

 

110 487-6 (112 287-4 ,  202 487-5, V100-122 (LWB))

112 487-4 in Weimar
am 30.07.2023

 

110 565-9 (112 565-7 ,  202 565-8)

 
112 565-7 in Glauchau
am 07.05.2017
  112 565-7 in Hohenstein Ernstthal
am 22.04.2017

 

110 708-5 (112 708-3 ,  202 708-4)

 
112 708-3 in Weimar
am 28.05.2017
  112 708-3 in Glauchau
am 23.09.2017

 

110 738-2 (112 738-0 ,  202 738-1, 12 (Uwe Adam))

202 738-1 in Weimar
am 30.07.2023

 

110 743-2 (112 743-0 ,  202 743-1, 10 (Uwe Adam))

202 743-1 in Chemnitz Hilbersdorf
am 19.08.2017

 

110 889-3 (201 889-3, 293 024-6, 20 (EB))

EB 20 (Lisa 1), ex. 201 889-3 in Weimar am 29.05.2010